Die Corona-Lage im Hohenlohekreis stagniert auf niedrigem Niveau. Am Mittwoch wurden 13 neue Fälle gemeldet, die aktuelle Sieben-Tages-Inzidenz beträgt 45,2. Am 5. Oktober lag dieser Wert bei 47,9 und war bis 11. Oktober auf 34,6 gesunken.

Laut Landratsamt gab es zwischen dem 6. und 12. Oktober insgesamt zwei Ausbruchsgeschehen im Raum Öhringen: eines in einer Kinderbetreuungseinrichtung und eines in einer Schule. "Hier wurden alle Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse als enge Kontaktpersonen eingestuft und Absonderung angeordnet", heißt es in der Mitteilung.

Sechs Corona-Patienten in der Öhringer Klinik

Im Hohenloher Krankenhaus Öhringen bleibt die Versorgungslage relativ entspannt. Gestern wurden dort sechs Covid-19-Patienten behandelt, davon einer auf der Intensivstation. Vor einer Woche waren in der Klinik neun Fälle versorgt worden, davon zwei intensiv.

Den Anteil ungeimpfter oder unvollständig geimpfter Personen an den Neuinfektionen der vergangenen Woche gibt das Landratsamt mit 72,8 Prozent an, den der vollständig Geimpften mit 27,2 Prozent. Die Impfquote steigt nur sehr langsam und liegt nun bei 58,2 Prozent im Kreis. Anfang September waren es 55,8 Prozent, Ende Juli 48,1 Prozent.

Mit jeweils 20,4 Prozent führen die Zehn- bis 19-Jährigen und 30- bis 39-Jährigen die Gruppe der Neuinfizierten seit 6. Oktober an.